Häufig gestellte Fragen

Unsere Auswahlsatzung verlangt einen "berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom oder Äquivalent) nach einem Studium z. B. der Informatik, der Mathematik oder der Physik" mit mindestens der Note "gut". Das lässt bewusst Möglichkeiten für Absolventen von Nicht-Informatik-Studiengängen zu, auch wenn der Abschlusstitel nicht "...-Informatiker" lautet. Allerdings werden entsprechende Kenntnisse aus Studium oder Beruf vorausgesetzt, die bei der Online-Bewerbung abgefragt und in einem mündlichen Auswahlgespräch geprüft werden. Bewerber, welche diese Kenntnisse nachgewiesen haben, werden in eine Rangliste eingeordnet, deren Reihenfolge über Zulassung oder Nicht-Zulassung entscheidet.

Für die Bewerbung reicht ein vollständiger Notenauszug mit ausgewiesener Gesamtnote, den Sie von Ihrem Prüfungsamt in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen nach Eingang der letzten Teilnote bekommen können. Sollten noch Prüfungen ausstehen, die Sie aber bis zum Vorlesungsbeginn (Ende September bzw. Anfang März) abschließen werden, können Sie sich mit einer geschätzten Gesamtnote bewerben; Sie erhalten dann eine vorläufige Zulassung, sofern Sie zugelassen werden. Schätzen Sie realistisch, also nicht zu optimistisch, aber auch nicht zu pessimistisch; kleine Schätzfehler (+/- 0,2) sind nicht kritisch.

Fast alle Veranstaltungen finden in Deutsch statt; Literatur zu den Veranstaltungen ist abhängig vom Themengebiet deutsch oder englisch.
Wir erwarten von unseren Studierenden, dass sie aktiv (in Deutsch) an den veranstaltungen teilnehmen. Unabhängig davon setzt die Hochschule für Bewerber einen "Nachweis über die bestandene Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber DSH-2 oder eine vergleichbare Prüfung" voraus.

Die Entscheidung über Zulassung oder Ablehnung wird möglichst schnell getroffen. Das bedeutet, dass der Auswahlprozess unmittelbar nach Ende der Bewerbungsfrist beginnt und innerhalb von zwei bis vier Wochen abgeschlossen sein soll. Jeder Bewerber wird zumindest informell bis spätestens Mitte August / Mitte Februar informiert werden, nach Möglichkeit deutlich früher. Wenn Sie zu einem Interview eingeladen werden erfahren Sie direkt im Anschluss, wie Ihre Chancen stehen.

Ein Fernstudium ist nicht möglich, ein Teilzeitstudium sehr wohl. "Teilzeit" bedeutet, dass Sie anstelle von regulär drei Semestern sechs Semester (maximal acht Semester) studieren; Sie verteilen also den Inhalt eines jeden Semesters auf zwei. Für Ihren (eventuellen) Job würde das bedeuten, dass Sie (je nach Ihren Verpflichtungen) die Arbeitszeit während der Vorlesungen auf etwa 50% reduzieren sollten. Die genaue Regelung hängt selbstverständlich von Ihnen und Ihrem Arbeitgeber ab! Unsere Erwartung ist, dass Sie zu etwa 50% studieren. Anwesenheitspflicht gibt es nur bei wenigen Veranstaltungen (Wissenschaftliches Arbeiten, Informatik-Workshop, Projekt), ansonsten höchstens in einzelnen Stunden, wenn zum Beispiel Zwischenergebnisse zu einer Übung präsentiert werden müssen. Es gibt in jedem Jahrgang einen oder mehrere Studenten, die nach diesem Modus studieren und das klappt auch (in Abhängigkeit vom Wohn- bzw. Arbeitsort) recht gut.

Nachdem im Sommersemester 2020 wegen der Corona-Pandemie der Präsenzlehrbetrieb ausgesetzt werden musste, wurden auch im Master fast alle Veranstaltungen auf Online-Betrieb umgestellt. Während das in vielen Bereichen (erstaunlich) gut funktioniert hat gibt es Veranstaltungen (z.B. die Projekte), in denen der Präsenzmodus eindeutige Vorteile gegenüber der Online-Arbeit hat. Daher werden wir, sobald es die Situation erlaubt, wieder grundsätzlich zum Präsenzmodus zurückkehren. Dabei werden aber sicherlich positive Elemente der Online-Lehre erhalten bleiben!

Ja, für Absolventen einer Berufsakademie gelten die gleichen Kriterien wie für Absolventen anderer Hochschularten. Wir haben bereits diverse Studierende von Berufsakademien, die ihren Master-Abschluss bei uns gemacht haben.

Unser Master-Studiengang dauert drei Semester und Sie können dabei 90 ECTS-Punkte erwerben. Wenn Ihnen 30 ECTS-Punkte zum Master fehlen, können Sie bei uns entweder geeignete Bachelor- oder Masterveranstaltungen besuchen oder eine eventuell fehlende Praxisphase nachholen. Welche Veranstaltungen für Sie geeignet und sinnvoll sind, klären wir in einem persönlichen Gespräch.

Prinzipiell können Leistungen eines anderen Studiengangs anerkannt werden, sofern sie in Umfang und Anspruch mindestens gleichwertig zu den entsprechenden Master-Vorlesungen sind. Das gilt generell nicht für Vorlesungen eines Bachelor-Studienganges; anerkennungsfähige Vorlesungen eines Diplomstudienganges sind typischerweise dem 7. oder 8. Semester zugeordnet. Sind die formalen Voraussetzungen (ECTS-Punkte und Level) erfüllt, dann liegt die inhaltliche Entscheidung über eine Anerkennung beim jeweiligen Fach-Dozenten. Ist eine Leistung anerkennungsfähig, dann wird sie mit der dafür vergebenen Note anerkannt.
Es können generell keine Leistungen anerkannt werden, die bereits im Rahmen eines Bachelor-Studium "verwendet" wurden.

Im Falle weiterer Fragen können Sie sich gerne an den Studiengangleiter für den Master-Studiengang wenden!